Unsere private Seite.

 

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und Alle, die sich für unsere

Reisen interessieren.

 

Und natürlich

für uns selbst.

 

 

 

Lebe heute,

wer weiss

was morgen kommt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Griechenland 2014

 

 

Nachdem wir dieses Jahr mehrmals den Termin für den Start zu unserer Frühjahrsreise aus geschäftlichen Gründen verschieben mussten, es sogar zeitweise so aussah, als ob wir überhaupt nicht fahren könnten, haben wir es dann doch geschafft.

 

"Wenn man etwas wirklich will, dann schafft man es auch"

 

 

 

Freitag, 09. Mai 2014

 

Um 14.30 Uhr starten wir     -      immer Richtung Süden.

Über Regensburg, Passau, Wels, Graz kommen wir nach 640 km, um  22.30 Uhr, an unserem, ersten Übernachtungsplatz, der Autobahnraststätte Plitvice bei Zagreb an. Es gibt hier ein Motel und dahinter einen großen Campingplatz mit Toiletten, Duschen, Strom. Rießige Akazienbäume, welche gerade blühen, geben den meisten Stellplätzen Schatten. Wenn wir zum Fenster hinaussehen, sieht es aus, als ob es schneit.

Samstag, 10.Mai 2014

 

Um 10.20 Uhr nach einem Spaziergang über den Platz und einem ausgiebigen Frühstück fahren wir weiter. Für die Übernachtung bezahlen wir 180 Kuna, also ca. 23,-€. Ist zwar viel Geld, aber für die Lage direkt an der Autobahn, saubere Sanitärräume und einem wirklich schön angelegten und gepflegten Platz finden wir es okay.

An der Raststätte Jerezo, zwischen Belgrad und Nis machen wir eine kurze Mittagsrast. Wir finden hinter dem Restaurant einen schönen Feldweg für einen Spaziergang mit unseren Mädels und können an der gefassten Heilwasser-Quelle unsere Flaschen auffüllen.

Um 19 Uhr kommen wir am Motel Predejane in Serbien an und richten uns auf den betonierten Stellflächen für die Nacht ein. Viele wilde Hunde begrüßen Luna und Lilly mit lautem Gebell, worauf unsere Beiden mal endlich zeigen dürfen, wie laut sie sein können. Ein junger Rüde zeigt sich zwar zuerst etwas agressiv, aber nach einigen lauten Worten und angetäuschten Steinwürfen von uns hält er dann doch genug Abstand.

Wir wollen den Mädels und uns noch etwas Bewegung verschaffen und gehen unter der Hauptstraße durch in den Ort, am Fußballplatz rechts Richtung Norden und dann auf einem Erdweg immer am Fluss entlang. Jedes Haus an dem wir vorbei kommen wird von ein bis zwei Hunden hinter Zäunen bewacht, welche eine solchen Lärm machen, dass Luna und Lilly mit der Zeit das Bellen aufgeben. Die ersten 500 m nach der Ortschaft sind die Wegränder und das Flussufer ein einziger Müllabladeplatz. Dann wurde es den Bewohnern anscheinend zu weit und wir können endlich die schöne Landschaft genießen.

Zurück bei Carlo bekommen die Mädels Abendessen, wir sperren sie ins Womo, gehen auf die Terasse des Motels, mit Blick auf unser Womo, Abendessen und sitzen im Anschluß noch etwas vorm Womo. Die Nachtruhe stören zwar immer wieder ankommende, bzw. abfahrende LKW´s und Hundegebell, dennoch schlafen wir den Umständen entsprechend gut.

Stellplatz Motel Predejane

Sonntag, 10. Mai 2014

 

Sonne, Wolken, Wind, 14 Grad

Stellplatz Motel Predejane

Um 9.15 Uhr starten wir. Kurz hinter dem Motel entdecken wir einen kleinen Supermarket der auch am Sonntag geöffnet hat. Um 10.45 Uhr überqueren wir die Grenze nach Makedonien und besichtigen wenig später das von der Autobahn aus angeschriebene Hotel Romantica, See Camping. Das Hotel liegt sehr schön an einem See, von Camping jedoch keine Spur. Edi fragt im Restaurant und der Wirt meint, dass man gerne auf dem Parkplatz stehen kann.

Um 14 Uhr fahren wir auf griechischen Boden und um 19 Uhr kommen wir im Camping Hellas in Kato Gazeo am Pilion an. Wir bekommen einen Stellplatz direkt am Meer, richten uns ein und gehen Essen.

 

Montag, 12. Mai 2014

 

Wir wandern durch den Olivenhain oberhalb des CP, frühstücken, reinigen das Womo grob von der Anreise, gehen Schwimmen und fahren mit dem Motorrad (Kati) Obst, Gemüse und Hundefutter kaufen.

am Camping Hellas

Dienstag, 13. Mai 2014

 

Gegen Mittag verlassen wir Camping Hellas und fahren nach Kastri am Südpilion. Der Campingplatz hat wie erwartet geschlossen, doch Julia, die Wirtin der daneben liegenden Taverne versichert uns, dass wir am Strand stehen können, wenn wir die Fahrspur frei halten.

Stellplatz am Strand vor CP Kastri

Unsere Mädels haben die erste Hundebekanntschaft mit dem Hund des Restaurants und wir einen Strand nur für uns.

Mittwoch, 14. Mai 2014

 

Gegen 9 Uhr kommt Doris, die deutsche Besitzerin des Camping Kastri und lässt uns, obwohl der Platz erst am 01. Juni öffnet, hinein. Es wird ein kleines Stehklo mit Dusche für uns geputz und wir sind für drei Tage die einzigen Gäste.

 

"Danke Doris!"

ein Campingplatz für uns alleine

Die Dusche am Strandtor wird angeschlossen, wir haben Strom und dürfen unsere beiden Hunde frei laufen lassen.

Camping Kastri
Camping Kastri

Und wir beobachten, das zweite Mal in unserem Leben, den Aufgang des Vollmondes aus dem Meer.

Nach drei Tagen, kommt ein sehr nettes, frisch verheiratetes Ehepaar aus Deutschland an und bezieht die vier Stellplätze auf der anderen Seite des Strandzuganges.

 

Bis Donnerstag, den 29.05. verbringen wir viel Zeit des Tages mit Hundespaziergängen

Faulenzen

Treffen mit unseren englischen Hundefreunden am Strand oder beim Stammtisch dort lebender Mitteleuropäer, im Garten der Taverne neben dem Campingplatz

 

und......................

 

in unserem künftigen Häuschen am Berg über Platanias, einem Fischerort am Südpilion.

Unser Plan für die Zukunft sah ja vor, Haus und Hof zu verkaufen und bis zum Rentenalter ins Womo zu ziehen. Die wenigen Dinge, welche wir behalten wollen, hätten wir eingelagert.

Nun haben wir ein Häuschen gefunden, wo wir alle für uns wichtigen Dinge unseres Lebens unterbringen können.  Und sogar mit Aussicht (weniger für die "Dinge" als für uns).

Wir hatten vor, die ersten paar Jahre in Griechenland zu überwintern .........

jetzt wahrscheinlich nicht mehr im Wohnmobil, sondern in unserem Häuschen.

Und wenn es uns da zu kalt oder zu heiß wird ......... dann steigen wir in den Carlo und fahren nach Süden oder nach Norden, je nachdem.

Bereits seit vielen Jahren träumen wir von einem Haus in Griechenland. Viele Angebote haben wir betrachtet. Nun sind wir der Überzeugung, dass wir das für uns Richtige gefunden haben.

Und wenn wir dann, irgenwann, nach Amerika, Afrika oder Asien wollen?

Dann sperren wir unser Häuschen ab und geben den Schlüssel Freunden vor Ort, welche nach dem Rechten sehen werden. Es ist groß genug um ein Zuhause zu sein und klein genug um es auch für Jahre alleine lassen zu können.

Hoffen wir, dass unsere Träume Wirklichkeit werden.

Bitte drückt uns die Daumen!

am Nachmittag auf der Terasse
am Abend
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© Doris Oeder