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Kroatien 2012

Am Mittwoch, den 26.09.2012 geht es nach dem Frühstück los Richtung Kroatien. Diesmal sind unsere beiden Mädels Luna und Lilly mit dabei. Lilly freut sich, Luna ist den Erwartungen entsprechend ganz schön gestresst. Lillys Platz ist die Sitzbank hinter dem Beifahrersitz

 

 

 

 

 

 

und Luna liegt im Durchgang zwischen Lillys Bank und dem Tisch am Boden. Lilly schläft bald zufrieden, Luna kann an Schlaf nicht mal denken. Doch sind wir sicher, dass ihr dieser Stress im Womo wesentlich lieber ist, als zu Hause bleiben zu müssen.

 

 

Die Route führt uns über München, Salzburg, Tauerntunnel, Villach, Ljubliana, Koper in das Camp Medulin im gleichnamigen Ort südlich von Pula an der südlichsten Spitze von Istrien.

Wir haben in dem rießigen Gelände wieder mal die Qual der Wahl. Die Stellplatzsuche ist gleich ein ausgiebiger Spaziergang mit unseren Hunden und Luna benimmt sich für ihre Verhältnisse sehr gut. Zweimal treffen wir auf andere Hunde, die natürlich angebellt werden müssen, die Besitzer lachen aber und winken uns zu. Wir finden einen schönen Platz



 

 

mit Blick auf eine Bucht am Westufer der Campingplatzes

 

Donnerstag, 27.09.

Wir machen nur einen kurzen Spaziergang über den CP, ein Frühstück, dann geht es weiter. Wir wollen heute noch über die Insel Cres bis Cicat bei Mali Losinj auf der Insel Losinj.

Es geht nach Norden immer Richtung Rijeka bis Brestova zur Fähre auf die Insel Cres, wo wir während der halbstündigen Überfahrt mit den Mädels im Womo bleiben. Auf Cres angekommen führt nur eine einzige Straße Richtung Süden, verfahren kann man sich erst einmal nicht. Es ergeben sich immer wieder fantastische Ausblicke auf die Küste rechts und links der Insel, auf das Meer und auf Krk. Teilweise ist die Straße zwischen Felsen und Abhang sehr eng. Wir treffen auf zwei Womos, welche sich bei der Begegnung jeweils einen Außenspiegel abgerissen haben; dann kommt auch uns ein Wohnmobil entgegen und wir müssen ganz an den steilen Abhang ran, und zwar auf meiner Seite, ich lass mir die Angst nicht merken und wir schaffen es natürlich, wie schon viele vor uns. Die Straße ist teilweise ausgebaut und eben, teilweise eng und mit vielen Bodenwellen. Immer wieder kommen Reisebusse entgegen.

Am späten Nachmittag kommen wir am Campingplatz Cikat auf der gleichnamigen Halbinsel an. Wir finden einen Stellplatz in zweiter Reihe (erste Reihe wäre auch was frei gewesen, aber es ist für Luna doch etwas viel verlangt, wenn dauernd andere Hunde beim Spaziergang vorbeikommen). Dieser Campingplatz ist zwar sehr überlaufen, selbst Ende September, aber solch beliebte Ziele haben ja auch immer einen Grund. Das Beste für uns war jedenfalls, neben den terassierten Stellplätzen mit Meerblick, die angelegten Wanderwege in beide Richtungen am Meeresufer entlang. Man kann hier stundenlang gehen mit ständig wechselndem Meerblick. Allein das ist es wert wieder zu kommen.

Am 29.09. fahren wir dann weiter auf den Campingplatz Lopari nahe Osor. Leider macht der Platz am 30.09. zu, dafür sind wir aber fast alleine. Hier feiern wir meinen Geburtstag und lassen es uns gut gehen.

 

30.09.

Nun geht es auf den Campingplatz Slatina bei Martinscica. Wir lassen Dethlef am Eingang stehen und schauen uns, erst mal zu Fuß den Platz und die möglichen Stellflächen an. Das ist dann eine echte Wanderung geworden. Dieser Platz ist rießengroß, an einem steilen Hang gelegen. Viele kleine Fahrstrassen führen immer wieder hinunter ans Meer, von denen die wirklich schönen, teilweise sehr großen und bepflanzen Stellplätze abgehen. Nur gerade die Bepflanzung ist für uns das Problem: jeder hat wohl seine Privatsphäre, aber mann kann leider nicht aufs Meer schauen. Da einige Sanitärhäuser bereits geschlossen sind und die meisten Camping-Gäste sich doch immer wieder gerne um das Klo-Häuschen gruppieren, finden wir im hinteren Bereich einen schönen Platz direkt am Wasser.

 

Wir haben zwar einen tollen Platz mit direktem Zugang zum Strand, doch die Treppe direkt vor unserem Womo benutzen auch Leute von weiter hinten liegenden Stellplätzen und so ziehen wir am nächsten Morgen, nachdem wir beim Hundespaziergang gesehen haben, dass ein noch viel schönerer Platz frei geworden ist, noch einmal um und genießen unser Frühstück auf der "eigenen Terasse über dem Meer".

 

Nur der Weg zu Dusche und WC ist halt etwas weit. Da wir beides ja selbst dabei haben und Edi die WC-Casette mit Kati wegfahren kann, genießen wir die Sicherheit eines Campingplatzes mit der Einsamkeit des freien Stehens. Ab und zu kommt mal ein anderer Campinggast am schmalen Uferweg vorbei und man freut sich über eine Unterhaltung.

Das Wetter ist traumhaft, der Supermarkt des CP hat noch geöffnet, ein Spaziergang von ca. 20 Minuten führt in den Hafen von Martinscica, wo noch einige Restaurants und ein guter Bäcker sind und man kann mit den Hunden prima laufen. Eigentlich wollten wir ja in diesem Urlaub noch weiter fahren, vielleicht nach Krk, vielleicht auf die Insel Pag, doch wir beschließen bereits am zweiten Tag auf diesem traumhaften Platz, dass wir einen schöneren Ort um den letzten Urlaub 2012 ausklingen zu lassen, sicher nicht finden werden. Wir bleiben. Und das schöne Wetter bleibt. Nur der Urlaub geht viel zu schnell vorbei.

 

Wir gehen jeden Tag schwimmen, laufen mit den Hunden, Edi erkundet mit Kati die Insel, wir lesen, reden, essen und bewundern jeden Tag den Sonnenuntergang vor unserem Womo. Das war eine Woche Erholung pur.

Am Samstag, dem 06.10. packen wir nach dem Frühstück zusammen und fahren nach Hause.

Falls wir in den nächsten Jahren wieder einmal auf der Insel Cres unser Jahr ausklingen lassen, steht für uns fest: hierher, genau auf diesen Stellplatz (wir haben uns die Nummer aufgeschrieben), kommen wir wieder; selbst wenn wir das erste Mal in unserem Leben einen Stellplatz buchen!

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© Doris Oeder