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für uns selbst.

 

 

 

Lebe heute,

wer weiss

was morgen kommt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kroatien 2013

Am Donnerstag, den 12.09., nach der Geburtstagsfeier meiner Mutter, fahren wir am Abend los.

Unser Ziel an diesem Tag ist der Stellplatz am Hödenauer See bei Kiefersfelden.

Es regnet bei der Abfahrt, es regnet bei Ingoldstadt, es regnet bei München. Mal mehr, mal weniger.

Als wir gegen 22.30 Uhr am Stellplatz ankommen, regnet es Gott sei Dank nicht mehr, doch die rießigen Pfützen zeigen, wie das Wetter dort den Tag über war.

 

Freitag, 13.09.

Regen!

Doch wir können ja jetzt auch im Wohnmobil gemütlich Frühstücken!

 

 

 

 

 

 

Sogar ein Regenschutzdach

für einen Raucher hat unser Carlo

 

Wir zahlen im Büro des Wasserschiclubs 10 € (vielleicht sind es auch 12 ?), fahren für 2 Ausfahrten auf die Autobahn, welche wir bei Kufstein Süd wieder verlassen. Es hat inzwischen aufgehört zu regnen, Wolken sind zwar noch da, aber so hoch, dass wir trotzdem die Berge sehen können. Über Scheffau geht es Richtung St. Johann in Tirol, dann weiter nach Kitzbühel, Pass Thurn, Mittersill. Hier biegen wir ab auf die Felbertauernstraße, über Matrei nach Lienz, durch das Drautal nach Oberdrauburg und von dort Richtung Plöckenpass. Es geht viele Serpentinen hinauf nach Gailberg, wo wir an der Einfahrt zum Womostellplatz Carlo abstellen und mit den Hunden einen Mittagsspaziergang machen. Dann fahren wir weiter hinauf zum Plöckenpass und wieder hinunter und kurz nach Tolmezzo auf die Autobahn nach Triest. Nach einer etwas längeren Suche, mehrmaligem Umkehren und einer Beinahe-Hafenrundfahrt in Triest, endlich weiter auf der Landstaße durch Slovenien nach Rijeka und dann immer am Meer entlang Richtung Süden.

Da in den Bergen der Himmel ständig bewölkt ist, mache ich leider keine Fotos von dieser wunderschönen Fahrt.

 

 

 

 

Wir finden im Autocamp Sibinj, wenige Kilometer vor Senj, bei strahlendem Sonnenschein, einen schönen Stellplatz auf einer Terasse in erster Linie über dem Meer mit Blick auf die Insel Krk, Richtung Sonnenuntergang.

 

 

Hier bleiben wir, wie geplant, bis Montag.

Wir verbringen die Tage mit Hunde-spazieren-gehen, was nicht so toll ist, da es dort kaum Wege gibt, schwimmen und "nichts tun". Edi fuhr einmal Kati bewegen.

 

 

Montag, 16.09.2013

 

Nach dem Frühstück geht es weiter auf der Uferstraße Richtung Süden.

 

 

 

 Unser Ziel ist Starigrad Paklenica oder Seline beim Paklenic Nationalpark. Hier wurden viele Szenen der Winnetou-Filme gedreht, welche uns, als wir Kinder waren, absolut begeisterten. Als wir vor zwei Jahren die Plitvicer Seen besuchten, konnten wir ja nicht so viel wiedererkennen. Doch hier, zwischen diesen Schluchten, Bergen und Felslandschaften, meinen wir doch bisweilen Winnetou und Old Shatterhand auf ihren beiden schwarzen Pferden Hatatitla und Iltschi durch die Landschaft gallopieren zu sehen. (Damit meine ich jetzt, dass wir doch so manche Ecken wiederzuerkennen glauben.)

 

Wir finden einen tollen Platz auf dem Autocamp Pisak in Seline, wieder einmal direkt am Meer, mit Blick Richtung Westen zur Insel Pag.

 

 

 

Wir gehen schwimmen und wandern anschließend, um unseren Mädels noch etwas Bewegung zu verschaffen, auf dem Küstenwanderweg Richtung Norden. Hierbei können wir auch die ersten Blicke auf die beiden beeindruckenden Schluchten Mala und Velika Paklenica werfen.

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend genießen wir,

 

neben dem Abendessen,

 

den malerischen Sonnenuntergang

 

 

und beobachten wenig später besorgt die Wolkenberge, welche sich hinter der Insel Pag auftürmen, wollen wir doch am nächsten Tag in die Schlucht Mala Paklenica.

 

 

 

Dienstag, 17.09.2013

 

Obwohl der Himmel voller Wolken ist, packen wir gleich nach dem Aufstehen den Rucksack, ziehen die Wanderschuhe an, kaufen am Kiosk ein frisches Brot und machen uns auf den etwa 20 minütigen Weg zum Eingang der Mala Paklenica. Wir bezahlen die 7,-  € Eintritt und gehen auf einem schmalen Pfad in die Schlucht hinein.

Wir wissen, dass wir mit den Hunden nicht allzu weit kommen werden, denn im Reiseführer hatte ich gelesen, dass weiter hinten ein eisenversicherter Aufstieg zu bewältigen ist. Bereits nach ca. 20 Minuten kommen wir an eine Wegstrecke, welche nur über große Felssteine, mit Spalten und Spitzen führt. Das ist für Luna und Lilly schon ziemlich schwierig zu gehen. Etwas später stehen wir vor einem kurzen, fast senkrechten Hang, mit Felsen ausgesetzt. Alles ist feucht und rutschig. Also die Hunde würden ja bestimmt hinaufgekommen und ich auch, aber wieder runter????

Wir beschließen unsere Frühstückspause zu machen, und noch während wir überlegen, ob wir hier schon umkehren oder die Strecke bis zur Eisenversicherung noch gehen wollen, fängt es an zu regnen. Zuerst leicht, dann immer stärker. Damit ist die Entscheidung gefallen. Wir warten, dass es aufhört, doch der Regen wird immer stärker. Also machen wir uns auf den Rückweg. Nach einiger Zeit kommt noch ein starker Wind aus den Bergen dazu, meine Schuhe sind durchgeweicht, die Hände eiskalt. Wir sind froh, daswir nicht weitergegangen sind.

 

 

 

 

 

 

Zurück bei Carlo verbringen wir den Rest des Nachmittages mit einem Nutella Glas,

einem (vielleicht sind es auch zwei oder drei) Bier und den Canasta-Karten im Womo.

 

 

 

 

 

Doch bereits vor dem Sonnenuntergang

 

scheint wieder die Sonne

 

 

 

 

 

und das Abendrot verspricht

 

einen schönen nächsten Tag.

 

 Mittwoch, 18.09.2013

 

Am Morgen wandern wir abermals auf dem Küstenweg bis zu seinem Ende an der Straße.

 

 

Anschließend fährt Edi die Kati bewegen,

während ich einen gemütlichen Tag mit meinem Buch vor dem Womo verbringe.

 

 

 

 

 

 

 

Am Abend dann

 

zünden wir den Grill an

 

 

Und wieder geht die Sonne unter

 

 

Donnerstag, 19.10.2013

 

Nach einem ausgiebigen Spaziergang und dem Frühstück sperren wir die Mädels ins Womo und erkunden mit Kati die Bergwelt nördlich von Starigrad Paklenica.

 

Seht selbst, was die Bilder erzählen:

 

 

Freitag, 20.09.2013

 

Nach einem kurzen Spaziergang und Frühstück, lassen wir Kati, den Tisch und die Stühle auf dem Stellplatz zurück und fahren mit Carlo zur Velika Paklenica. Wir haben Glück und dürfen am 1. Eingang weiterfahren bis kurz vor dem Ende der kleinen Straße, wo wir von einem Ranger in eine kleine Parkbucht eingewiesen werden.

Wir haben ja gelesen, dass diese Schlucht ein beliebtes Ziel für Kletterer ist. Aber so einen Andrang, so viele ausgewiesene Touren für alle Klassen haben wir nicht erwartet.

 

 

Doch etwas weiter werden die Kletterer und auch die Schaulustigen immer weniger.

Es geht über in den Fels geschlagene breite Stufen schnell hinauf, dann auf einem beinahe flachen Wanderweg, immer im Schatten von Büschen und Bäumen entlang. Bald führt der unten noch trockene Bachlauf Wasser. Mal in einem flachen Bachbett direkt neben dem Weg, mal über Felsen als Wasserfall in große und kleine Gumpen hinein.

Wir wandern bis zur zweiten Hütte, der Ivancev Dom (ca. 2 1/2 Stunden inclusive diversen Foto- und Hundebadestopps). Dort gibt es ein Bier und eine Bohnensuppe, danach geht es wieder zurück.

 

 

Samstag, 21.09.2013

 

Eigentlich haben wir ja geplant, die letzten beiden Urlaubstage auf der Insel Pag mit Baden und Faulenzen zu verbringen.

Nun, gebadet haben wir hier an diesem Fleck ja auch jeden Tag.

Und die Kulisse beim Schwimmen:

nach links der Blick zur weit entfernten Autobahnbrücke, zurück nach rechts dann das unvergleichliche Panorama des Velebit. Was will man eigentlich mehr?

Vor allem da uns noch eine Motorradtour über die Panoramastraße bei Zaton Obrovacki lockt.

Also beschließen wir zu bleiben.

 

Es scheint zwar die Sonne an diesem vorletzten Tag unserer Herbstreise, doch da die Temperatur nicht besonders heiß ist (max. etwa 20 Grad) können wir die Hunde bedenkenlos im Womo zurücklassen. Hier am CP, mit lauter Hunde-Besitzer-Nachbarn haben wir keine Bedenken die Fenster von Carlo weit offen zu lassen, noch dazu da  ja sowieso keiner ohne Leiter einsteigen kann, und fahren nach dem Frühstück los.

 

 Nachdem wir am höchsten Punkt der Panoramastraße angekommen sind, kehren wir um.

Hier einige Bilder dieser tollen Landschaft.

 

Auf dem Rückweg machen wir noch einen Abstecher zum berühmten Canon des Zrmania:

 

 Sonntag, 22.09.2013

 

Nach einem Morgenspaziergang auf dem Ökotrail oberhalb von Seline nach Starigrad Paklenica ist unser letzter Tag vor der Heimreise ganz dem Faulenzen, Genießen, Schwimmen und für Edi einer letzten, kurzen Motorradtour entlang der Küstenstraße gewidmet.

 

 

Montag, 23.09.2013

 

Nun ist er zu Ende  -  der Herbst-Urlaub.

 

Nach dem Frühstück fahren wir über die Autobahn Zadar-Zagreb-Maribor-Graz-Wels-Passau

 

nach Hause.

 

 

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© Doris Oeder